Wie SNOCKS von 2 auf 90 Mio. € Jahresumsatz gewachsen ist
Über 350 A/B-Tests seit 2019 haben mehr als 8,2 Mio. € zusätzlichen Umsatz gebracht. In der Zeit wurde SNOCKS vom Amazon-Händler zur eigenen Online-Marke.
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- Zusätzlicher Umsatz
- €8,2M+
- A/B-Tests
- 350+
- Warenkorbwert
- €29 → €51
Partner seit 2019
Die Kurzfassung
SNOCKS hat als Amazon-Händler angefangen: 2 Mio. € Jahresumsatz, sehr knappe Margen und kein Setup für A/B-Tests. In über fünf Jahren mit DRIP liefen mehr als 350 A/B-Tests. Über 100 davon haben gewonnen und zusammen 8,2 Mio. € zusätzlichen Umsatz gebracht.
Vom Research zum Einkaufserlebnis
Die alte Produktseite war eine einfache Shopify-Seite, die ihren Job machte. Die Seite von 2026 ist Test für Test entstanden: klarere Bundles, Farbauswahl mit echten Bildern, Vertrauenssignale und Hilfe bei der Größe. Dazu ein Merchandising, bei dem Kunden sicherer und mehr kaufen.
Die Ausgangslage bei SNOCKS
SNOCKS ist die deutsche DTC-Marke für Unterwäsche und Basics von Johannes Kliesch. Aus dem Amazon-Geschäft wurde ein eigener Online-Shop. Und damit kam die Frage: Wie wächst die Marke profitabel, obwohl jeder neue Kunde teuer ist?
Knappe Margen und kleine Warenkörbe hielten das Werbebudget klein. Der Shop musste mehr aus dem Traffic holen, den er schon hatte, und das Einkaufen leichter machen.
Die Herausforderung
Traffic war nicht das Hauptproblem. SNOCKS bekam genug Besucher. Aber zu wenige davon kauften genug, um beim Skalieren die Akquisekosten zu tragen.
Es gab kein festes Setup für Tests. Also entschieden Bauchgefühl und Wettbewerber, was sich an Produkt und UX änderte. Es fehlte ein System, das jede Entscheidung an echten Kundendaten prüft.
Unser Prozess
Aus Research entstand ein Testsystem, das mit jedem Experiment dazulernt.
Die Methode von DRIP in drei Schritten, und wie jeder Schritt bei SNOCKS aussah.

Schritt 1
Research
Erst herausfinden, was Kunden bewusst und unbewusst brauchen. Dann testen.

Schritt 2
Prognose und Priorisierung
Jedes Signal und jedes Ergebnis nutzen, damit der nächste Test bessere Chancen hat.

Schritt 3
Paralleles Testen
Mehr saubere Tests gleichzeitig fahren, statt einen nach dem anderen.
Schritt 1
Research
Erst herausfinden, was Kunden bewusst und unbewusst brauchen. Dann testen.
DRIP hat Kundenstimmen, Verhaltensdaten und Kaufmotive ausgewertet. SNOCKS-Kunden wollten praktische, bequeme Basics. Am stärksten wirkten Belege, die Zweifel an Passform, Komfort und dem ersten Kauf ausräumen.
Schritt 2
Prognose und Priorisierung
Jedes Signal und jedes Ergebnis nutzen, damit der nächste Test bessere Chancen hat.
DRIP hat jede Idee bewertet: nach Kundendaten, Seitentyp, erwartetem Effekt, Aufwand und Sicherheit. Jedes neue Ergebnis hat die Reihenfolge im Backlog verändert. So wurde aus dem Research direkt die Entscheidung, was als Nächstes getestet wird.
Schritt 3
Paralleles Testen
Mehr saubere Tests gleichzeitig fahren, statt einen nach dem anderen.
Aus dem Research kamen Hypothesen für Produktseiten, Kategorieseiten, Warenkorb, Navigation und Angebote. Der Traffic reichte, um mehrere Tests gleichzeitig zu fahren. Jeder Gewinner wurde zur neuen Basis, und auch aus den Verlierern hat das Team für die nächste Runde gelernt.
Was das Research gezeigt hat
Hier siehst du, welche Themen über den Kauf entschieden haben und wo Vertrauen oder Orientierung gefehlt hat.
Komfort und Tragegefühl
KernnutzenWeicher Stoff, guter Sitz und ein angenehmes Gefühl den ganzen Tag: Das waren die stärksten Gründe, wieder zu kaufen.
Haltbarkeit, Löcher und Nähte
ProduktqualitätKunden berichteten von Löchern, kaputten Nähten und dünner werdendem Stoff. Der Komfort kam gut an, aber die Haltbarkeit wurde zum großen Vertrauensrisiko.
Verlässliche Größen und Passform
NutzererlebnisGrößen, die klein ausfallen, Unterschiede zwischen Chargen und Stoff, der einläuft: Das alles machte den ersten Kauf riskanter.
Wie glaubwürdig die Anti-Loch-Garantie ist
VertrauenDie Garantie machte den ersten Kauf leichter. Aber sie gilt nur eine Zeit lang. Geht etwas später kaputt, kommen Zweifel auf.
Klare Rücksendekosten
Preis und KostenWer bei der Passform unsicher ist, will nicht für die Rücksendung zahlen. Kostenpflichtige Retouren fühlten sich riskant und unfair an.
Was das für die Roadmap hieß
Komfort war der stärkste Grund zu kaufen
Kunden wollten keine aufregenden Basics. Sie wollten Unterwäsche und Socken, über die sie im Alltag nicht nachdenken müssen.
Die Suche zeigte Kaufabsicht, aber kaum jemand nutzte sie
Besucher wussten, was sie wollten. Nur fanden sie die Suche kaum.
Mehr Sicherheit bei der Passform hatte das größte Potenzial
Das Produkt an sich überzeugte. Gezögert haben Kunden wegen des Risikos beim ersten Kauf.
Komfort, Sicherheit und Selbstbestimmung prägten die Entscheidung
Das Versprechen zog nur, wenn auch Größen, Garantie und Rückgabe keine Überraschungen brachten.
So sahen die Tests aus
Zu jedem Test die echten Screenshots: Kontrolle, Variante und Ergebnis.
Test 4 von 5
Passendere Empfehlungen im Warenkorb
DRIP hat getestet, welche Empfehlungen auf Produktseiten und im Warenkorb passen und wann sie auftauchen sollten. Am besten liefen Varianten, die ein Set komplett machen. Nicht die, die irgendein Zusatzprodukt anbieten.
Test 5 von 5
Ein zweiter Button für den kompletten Look
Unter dem Warenkorb-Button kam ein zweiter Button dazu. Er führt zu passenden Ergänzungen. So stellen Käufer leichter einen ganzen Look zusammen, und der Kauf-Button bleibt trotzdem die Hauptsache.
Das Gesamtergebnis
In über fünf Jahren kamen so 8,2 Mio. € zusätzlicher Umsatz zusammen, direkt aus der Conversion-Optimierung.
Sie haben uns bei jedem Schritt unterstützt, vom Underdog zum Marktführer. Ihre Expertise hat uns geholfen, profitabel zu bleiben und damit die Grundlage geschaffen, um zu skalieren und unseren Markt zu dominieren.

Johannes Kliesch
Gründer, SNOCKS
Gleiches Werbebudget.
Mehr Umsatz.
Buch ein Gespräch mit dem Team und erzähl uns von deinem Shop. Wir sprechen darüber, wo er heute steht, wo du hinwillst und wie wir dich dahin bringen. Wenn wir nicht die beste Investition für dein Geld sind, sagen wir dir das ehrlich.
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